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Blog von Michael Hecht zu den aktuellen Entwicklungen in der Kulturwerkschule (intern, nur für die Schulgmemeinschaft)

Kategorie: Uncategorized

  • Abschied von der Kita Gartenkinder

    Für alle, die sich mit der Kita Gartenkinder verbunden fühlen
    (Dresden im September 2026)

    Nach 22 Jahren wird die Kita Gartenkinder zum 30.9.26 geschlossen. Ich durfte mit meinen drei Kinder die Kita Gartenkinder selber erleben und genießen. Rückblicke zum Abschied:
    Ich erinnere mich gerne an das morgendliche Verabschieden am großen Kissenfenster mit Malen von gehachten Bildern an der Fensterscheibe und dem guten Gefühl, dass die Kinder fröhlich und selbstständig und begleitet durch ihren Gartenkindertag kommen werden. Ich erinnere mich an das Abholen am Nachmittag, das oft lange gedauert hat, weil die Kinder noch nicht weg wollten aus dem Wasserspielsandkasten, von der Schaukel, der Rutschburg oder den Buden. Ich erinnere mich an die jährlichen Kita-Ausfahrten am See mit Busfahrt, Gutenachtgeschichten-Vorlesen unter dem trommelnden Regen auf dem Hüttendach. Ich erinnere mich an das Plätzchenbacken in der Bäckerei Schnabel, das Tanzen, die Besuche im Seniorenheim und in der Gärtnerei, an Laternenfeste, Sommerfeste, Übernachtungsfeste. Ich erinnere mich an Erzählungen aus der Kindersauna mit Musik, an das gemeinsame Vorbereiten der Mahlzeiten, an Elternabende auf viel zu kleinen Stühlchen und am Lagerfeuer.

    Ich erinnere mich an die altersgemischte Kindergruppe, die gemeinsam von den ganz Kleinen bis hin zu den „Fast schon Schulkindern“ ganz selbstverständlich miteinander den Kita-Tag gestaltet haben. Ich erinnere mich an immer selbstständigere und immer selbstbewusstere Kinder, die neben der eigenen Entwicklung immer auch die Bedeutung der Gruppe erlebt haben. Ich erinnere mich an sehr aktive Elternvertreterinnen, die kritische Begleitung und tolle Unterstützung auf sehr angenehme Art unter einen Hut bekommen haben. Und ich erinnere mich an Erzieherinnen und Erzieher, die mit einem tollen Blick für die Kinder Begleitung angeboten haben, wo nötig, Selbstständigkeit gefördert und nicht erstickt haben, Entwicklungsprozesse gesehen und uns Eltern erklärt und beschrieben haben. Erwachsene mit offenen Ohren für die Anliegen der Kinder und der Eltern, mit Austauschlust und der besonderen einladenden Gabe, dass andere sich willkommen fühlen. Es war immer spürbar, dass hier besondere Menschen einen besonderen Ort tragen, erfüllen, gestalten.

    Apropos besonderer Ort: Da ist der verwunschene große Garten mit Beeten, Spielgeräten, Wasser, Sand, Bäumen, Pizzaofen, Gerätehaus und ganz viel Luft, Freiheit, mit Tieren, Verstecken und Winkeln um sich geborgen zu fühlen. Da sind die gemütlichen, durchdacht gestalteten Räume unten im großen, schönen, alten Wohnhaus mit großen Fenstern, mit Küche und Spielpodest, mit Fächern und Haken zum selbstständigen Kleider aufhängen, mit Maltischen, Spielen, Raum für freie Entfaltung und Ideen. Was für ein toller Raum um aufzuwachsen!

    Sandra hat die Kita Gartenkinder mit ihrem besonderen Ansatz, getragen von besonderen Menschen, an diesem ganz besonderer Ort am 1.6.2004 gegründet, geleitet und zusammen mit ihrem Team geprägt. Als sie sich 2019 beruflich weiter entwickeln wollte, war die Kulturwerkschule gerade mitten im Genehmigungsverfahren für Grund- und Oberschule. Die Kita Gartenkinder mit ihrem Stadtteilkonzept, der Betonung von selbstständigem Tun und vielen Freiräumen passte so gut zur Idee der Kulturwerkschule, ein Bildungshaus für alle Kinder und Jugendliche von 1-18 Jahren sein zu wollen, dass wir uns noch vor der eigentlichen Schuleröffnung entschieden, die Kita Gartenkinder weiter zu betreiben.

    Es gelang die Gartenkinder in den Bedarfsplan der Stadt Dresden aufzunehmen. Dadurch konnten z.B. die Elternbeiträge gesenkt werden. Team und Kitaleitung haben die Gartenkinder weiter entwickelt, ein Vorschulprogramm umgesetzt, eine engere Zusammenarbeit mit dem Hort initiiert, im Garten wurde weiter gebaut und umgebaut, die Räume wurden renoviert.

    Zum traurigen Ende der Kita darf nicht unerwähnt bleiben: Die Kita wird nicht geschlossen, sondern von langer Hand vorbereitet, gezielt zerstört und zerschlagen. Sie könnte von der Kulturwerkschule weiter betrieben werden oder von einem anderen Träger. Die von H. Luther und H. Güldemann vorgeschobenen Argumente für die Schließung sind längst widerlegt. Trotz beherzten und engagierten Rettungsversuchen von Seiten der Eltern wurden jetzt Fakten geschaffen.
    Die Wut über diese Vorgehensweise sollte uns aber nicht davon abhalten, dankbar zurück zu blicken auf die tolle Zeit und die tolle Begleitung vieler toller Kinder.

    Es ist Zeit Danke zu sagen, Danke Dir, Sandra und Euch Erzieherinnen und Erzieher, Kitaleitungen, Fachberaterinnen, Köchinnen, Tanzlehrerinnen, Reinigungskräfte und Hausmeister. Danke an die Kooperationspartner im Stadtteil, an die Mitarbeitenden im Landesjugendamt und in der Stadtverwaltung, an die Vermieter und Nachbarinnen und Nachbarn, danke an alle Eltern, die sich in der Elternvertretung und darüber hinaus engagiert und ihre Kinder der Kita anvertraut haben.

    Danke an alle zahllosen Unterstützerinnen und Unterstützer im Großen und im Kleinen.


    Ihr und Euer
    Michael Hecht

  • Insolvenzverfahren über Kulturwerkschule gGmbH eröffnet

    Das Insolvenzgericht hat zum 1. August 2026 das offizielle Insolvenzverfahren über die Kulturwerkschule gGmbH eröffnet, die Gläubigerversammlung soll im Oktober stattfinden. Demnach ist es gelungen, den Schulbetrieb für das Schuljahr 2026/27 finanziell abzusichern. Das begrüße ich sehr! Damit wurde Zeit gewonnen, um eine langfristige Lösung zu suchen. Ein unbekannter Spender hat eine größere Summe dafür zu Verfügung gestellt. Ich hätte mir diesbezüglich mehr Transparenz seitens des Insolvenzverwalters und der Geschäftsführung in Richtung Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und mir als Gründer der Schule gewünscht. Aber jetzt bin ich erst einmal froh, dass es weitergeht.

    Laut Erbbaupachtvertrag fällt mit der Insolvenzeröffnung das Werkstatthaus an die Eigentümerin zurück. Ich fände es großartig, wenn die Schule das Werkstatthaus auch zukünftig nutzen kann. Sobald ein neuer Träger für die Schule gefunden ist, sind Verhandlungen zum Werkstatthaus möglich – allerdings ohne Beteiligung der bisherigen Geschäftsführung bzw. der bisherigen Gesellschafter.

    Ich wünsche der Schulgemeinschaft sehr, dass die Idee und das Konzept der Kulturwerkschule weiter fortbestehen werden.

  • Gut, dass die Schule weiterläuft

    Wie ich höre, hat der Insolvenzverwalter eine Lösung ohne mich zum Fortbetrieb der Schule im kommenden Schuljahr gefunden. Wie gut, dass die Schule erstmal weiterläuft! 

    Was mich trifft: In der Öffentlichkeit wird weiter das Bild gezeichnet, die Insolvenz sei die Folge von plötzlich verweigerten oder zurückgezogenen Finanzierungen durch mich und meine Brüder. Das ist faktisch falsch. Das Gegenteil ist der Fall: Ich war bis zuletzt bereit, substanzielle weitere Mittel für die Stiftungslösung zu geben. Die Bedingung dafür war: Treuhänder übernehmen, die Streithähne sind raus, die Schule geht weiter. Schade, dass es diese Stiftungslösung wohl nicht geben wird. 

    Mein Motto bleibt: Die Schule gehört der Schule.

    Ich bin jetzt erst einmal im lang geplanten Sommerurlaub mit der Familie. Ab August geht es (auch auf diesem Blog) weiter. 

    Viele Grüße

    Michael Hecht

  • Eilmeldung – Finanzierungsangebot abgelehnt

    Geschäftsführung lehnt Stiftungslösung ab (22.6.2026)

    Heute Nachmittag haben die Geschäftsführung und der vorläufige Insolvenzverwalter mitgeteilt, dass sie den (von meiner Seite letzten) Vorschlag zur weiteren Finanzierung und zur Aufhebung der vorläufigen Insolvenz ablehnen. Sie wünschen keine weitere Finanzierung der Stiftungs-Lösung durch meine Familie und mich mehr.

  • Die Idee der gemeinnützigen „Kuwele-Stiftung“

    Die Schule gehört der Schule. Geld reingeben oder rausnehmen?

    Bisher dachte ich, wenn eine gemeinnützige Stiftung gegründet werden soll, geben alle etwas dazu hinein. So kann das übergeordnete Ziel durch die Stiftung verfolgt werden. Das Ziel ist ganz einfach der Betrieb und die Weiterentwicklung der Kulturwerkschule.

    So war es am Tag vor der Schulversammlung in der Dreikönigskirche am 26.5.2026 zwischen den Gesellschaftern abgesprochen worden.
    Nachdem die Verhandlungen über die Stiftungslösung nun über Wochen verzögert wurden, sieht es letztlich so aus, dass 3 von 5 Gesellschaftern kein Geld für die Stiftung geben wollen – im Gegenteil.

    Die Idee von Ende Mai funktioniert so:

    Es wird eine gemeinnützigen „Kuwele-Stiftung“ gegründet. Dieser gehören dann alle Anteile an der gemeinnützigen Kulturwerkschule gGmbH. Zweck der Stiftung ist es die Kulturwerkschule und ihre Idee von Bildung und Schule zu fördern. Die Geschicke der Stiftung (und damit auch der Schule) werden von einem Stiftungsrat gesteuert. Der Stiftungsrat wacht über das Handeln der Geschäftsführung und Schulleitung und über die Einhaltung des Stiftungszwecks.

    Dieser Stiftungsrat wird zusammengesetzt aus 5 Personen. Jeweils eine Person wird von den Eltern, eine Person von den Kindern und eine Person von den Mitarbeitenden bestimmt wird. 2 weitere Personen werden von zwei noch zu bestimmenden unabhängigen Institutionen aus dem Bereich Erziehung und Bildung gewählt. Wie das genau geschehen kann, soll im Laufe der Stiftungsgründung partizipativ entwickelt werden.

    Ich fände es immernoch sehr schön, wenn es dazu kommen kann und die Schule dann der Schule gehört. Hoffentlich findet sich eine Lösung für die Finanzen.

    Und dann können und dürfen und müssen alle mitmachen, mitdenken, mitentschieden.

  • Finanzielle Rahmenbedingungen stimmen (noch?) nicht

    Wir haben immer gesagt, dass wir weiter bereit sind die Schule und die zu gründende Schulstiftung finanziell zu unterstützen.

    Die Finanzierung durch uns war und ist an folgende Bedingungen geknüpft:

    1. Positive Prüfung der Finanzzahlen durch externe betriebswirtschaftliche Beratung
    2. Feste Zusage für die Fördermittel der SAB für beide Baumaßnahmen Loge und Werkstatthaus
    3. Rücknahme des Insolvenzantrags

    Ein erstes Prüfungsergebnis hat eine nicht gedeckte Liquidität in den kommenden Jahren in bislang so nicht bekannter Höhe ergeben.

    Außerdem sind von der Geschäftsführung noch immer manche Finanzunterlagen nicht zu Verfügung gestellt worden, so dass die Finanzsituation weiterhin undurchsichtig ist. Damit sind die Voraussetzungen für eine weiteres finanziellen Engagement unsererseits durch die Geschäftsführung aktuell nicht erfüllt worden.

    Wenn die Geschäftsführung und Insolvenzverwaltung Wege findet, wie diese Themen gelöst werden können, werden wir uns gerne einbringen.

    Die Zeit drängt aus unserer Sicht sehr!

  • Richtigstellungen

    Richtigstellungen zu den Informationen aus der Mail des Leitungskreises vom 12.6.2026

    In der Mail des Sekretariats vom 12.06. an Eltern, Sorgeberechtigte und Mitarbeiter:innen stellt Jan Güldemann folgende Sachverhalte falsch dar:

    Die Familie Ernst/Hecht übernimmt die alleinige Fortfinanzierung der KWS gGmbH.

    Richtig: Die Familie Ernst/Hecht und die Kindervereinigung Dresden werden bei einer positiven betriebswirtschaftlichen Prognose der Schule/Stiftung Darlehen in vorab vereinbarter Höhe zur Verfügung stellen. Ob diese Gelder zur Sanierung ausreichen, muss noch geprüft werden.

    Alle anderen Gesellschafter werden sich in der Kulturwerkschule gGmbH nicht weiterführend engagieren. 

    Richtig: Herr Güldemann und Herr Luther werden als Geschäftsführer ausscheiden. Eine zukünftige Übernahme von Ämtern in Schule und Stiftung ist für alle aktuellen Gesellschafter ausgeschlossen worden.

    Die Geschäftsführung wird heute eine aktuelle Liquiditätsplanung erstellen und der Familie Ernst/Hecht und deren Unternehmensberater zur Verfügung stellen.

    Richtig: Die Geschäftsführung muss für die Rücknahme des vorläufigen Insolvenzantrages bei Gericht eine aktuelle Liquiditätsplanung mit positiver Prognose erstellen und dem Gericht vorlegen.
    Dazu hat sich die Geschäftsführung einen Berater eingekauft. Familie Ernst/Hecht hat diese Liquiditätsplanung nicht zu bestätigen. Das ist alleinig Aufgabe der Geschäftsführung.

    Die Geschäftsführung hat am Freitag die Rücknahme der vorläufigen Insolvenz nicht beantragt.

    Sollten die nach der (noch von Familie Ernst/Hecht zu bestätigenden) Liquiditätsplanung notwendigen Mittel durch die Familie Ernst/Hecht auf den Konten der KWS gGmbH bereitgestellt werden und die gekündigten Darlehen revalutiert oder gestundet werden, ist vorgesehen, dass die Geschäftsführung in Abstimmung mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter schnellstmöglich, ggf. noch in dieser Woche den Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zurücknimmt und damit die Trägergesellschaft wieder einen „normalen“ betriebswirtschaftlichen Status erlangt. 

    Richtig: Familie Ernst/Hecht muss keine Liquiditätsplanung bestätigen (s.o.).
    Und es geht nicht um beliebig hohe „notwendige“ Mittel. Es geht um – wie oben beschrieben – vorab fest vereinbarte Beträge von Familie Ernst/Hecht und der Kindervereinigung.

    Bislang wurde von der Geschäftsführung angenommen, dass diese Mittel zur Fortführung der Schule ausreichen. Eine Auszahlung erfolgt nicht auf Basis einer Liquiditätsplanung, sondern wenn es eine positive Prüfung der Finanzunterlagen und Finanzplanungen der Geschäftsführung durch externe betriebswirtschaftliche Berater gab und die Insolvenz zurück genommen wurde.

    Richtig: Wenn die Geschäftsführung zum Schluss kommt, dass der Grund für die vorläufige Insolvenz nicht mehr besteht, kann sie (und nur die Geschäftsführung kann das tun) den Antrag zurückziehen.
    Die Geschäftsführung muss entscheiden: Ob sie das tun sollte, wenn die Aussicht auf Zurücknahme nur für wenige Wochen besteht und dann ggf. erneut Insolvenz angemeldet werden muss. Oder erst, wenn die finanzielle Stabilität auch mittel- und langfristig in Aussicht steht.

  • Gedanken zu Fake-News, Desinformation und dem Umgang damit

    Die aktuelle Geschäftsführung der Kulturwerkschule verbreitet weiterhin Falschnachrichten und Desinformation

    Ich frage mich, was der richtige Umgang damit ist.

    1. Mein erster Impuls: Richtigstellen, Richtigstellung einfordern, klar und transparent kommunizieren. Aber sogar Klarheit und Transparenz scheint in der aktuellen Situation zu Frustration und Gegenwind führen: Menschen sind verständlicherweise müde, wollen nicht mehr zwischen Desinformation und Information unterscheiden müssen, wollen einfach glauben können, dass alles gut wird, wollen einfach einer (Geschäfts-)Führung vertrauen dürfen und wollen dabei nicht von anderslautenden Informationen irritiert werden.
    2. Einfach ignorieren? Die Wahrheit wird sich schon ihren Weg bahnen? Aushalten, dass meine Familie und ich vorsichtig ausgedrückt „merkwürdig“ dargestellt werden und das Vertrauen im Elternrat weiter abnimmt?
    3. Den juristischen Weg einschlagen? Von den Handlungen her möglich, aber langwierig und kostenintensiv. Und das gewonnene Verfahren ist am Ende für eine Lösung für die Schule auch nicht zielführend, weil viel zu spät und Schaden schon angerichtet.

    Ich habe mich für den ersten Weg entschieden, kombiniert mit dem dritten Weg: Ich werde hier und an anderer Stelle weiterschreiben und sagen, was ich denke und wie die Dinge aus meiner Sicht laufen. Ich habe Verständnis dafür, dass das anstrengend sein kann, dass ich damit Menschen etwas zumute, dass Irritationen auch zu Vertrauensverlust führen kann und dass ich mich damit nicht bei allen beliebt mache. Aber das (Ver-)Schweigen, das Mund halten ist für mich keine Option. Und ich werde juristische Wege wählen, diesem Unwesen Einhalt zu gebieten.

    Es ist so unglaublich anstrengend den falschen Informationen überhaupt hinterherzukommen und sie richtig zu stellen. Es kostet so viel Zeit und Kraft. Jedes Mal. Und für die Desinformierer ist es so viel einfacher.
    Es gab so viele Momente, in denen ich dachte: Ich kann das nicht mehr, sollen Sie doch behaupten und verdrehen und lügen, ich lebe einfach mein Leben. Und zugleich möchte ich weiter in den Spiegel sehen können, möchte Ehrlichkeit und Transparenz und Kommunikation als wichtige Bestandteile für ein Zusammenleben nicht aufgeben, möchte nicht weggucken, möchte nicht zulassen, dass die Fehlinformation sich durchsetzt.

    Habe gerade versucht eine Richtigstellung von Jan Güldemanns Informationen aus der Email an alle Eltern und Mitarbeitenden vom Freitag zu schreiben – bin gescheitert. Jeder einzelne Satz enthält Unwahrheiten, falsche Fakten, Falschdarstellungen. Ich gebe für heute auf.

  • „Sonst macht das doch nur Wackelung in die Schule“.

    Die nächsten Schritte

    Ich finde, die zukünftigen Schul-Stiftungs-Mitbestimmerinnen und -mitbestimmer könnten ein wenig mehr darüber erfahren, was im Hintergrund gerade abläuft.

    Also:

    Eigentlich waren wir uns alle einig, dass es jetzt eine schnelle und gute Lösung braucht, damit Gewissheit und Zuversicht für Eltern, Kinder, Mitarbeiter*innen und externe Partner entstehen können und der Schulbau voran gebracht wird. Wie die Kinder sagen: „Sonst macht das doch nur Wackelung in die Schule“.

    Nachdem am Freitag, 5.6.26, der Vertrag zur Gründung der Stiftung unterzeichnet war und es den Notartermin zur Stimmrechtsübertragung auf den Treuhänder gab, wurden von einem Gesellschafter nachträglich weitere Forderungen gestellt, die so nicht im Vertrag vereinbart waren. Über das Wochenende haben wir versucht, auch dieses Problem zu lösen.
    Die Einigung müsste seit Montag nur noch per Email bestätigt werden – das steht von Seiten von drei Gesellschaftern aktuell noch aus.
    (Die Nachbeurkundung des Notartermins für die Gesellschafter, die am Freitag nicht konnten, ist eine Formsache.)

    Als nächsten Schritt könnte die Geschäftsführung den vorläufigen Insolvenzantrag zurückziehen. Sie kennt die Buchhaltungszahlen und sollte eigentlich keine Überraschungen finden. Dirk Luther ist jetzt im Urlaub.

    Ende dieser/Anfang nächster Woche sollten wir erste Ergebnisse aus der externen Überprüfung der Finanzzahlen kennen. Noch immer hat die Geschäftsführung nicht alle benötigten Finanzunterlagen zu Verfügung gestellt (oder stellen können?). Dennoch wird sich eine Tendenz abzeichnen. Und die Tendenz ist nicht schwer zu erraten.
    Nachdem entgegen der mündlichen Vereinbarung vom 20.5.2026 zur Stiftungsgründung nur noch 2 Gesellschafter dringend benötigtes neues Geld in die Schule / Stiftung geben wollen und umgekehrt 3 Gesellschafter Geld abziehen wollen, wird ein Ergebnis wohl sein, das aktuell noch nicht genug Geld da sein wird und weitere, neue Finanzierungsquellen aufgetan werden müssen.

    Vielleicht bewegen sich die 3 bisherigen Gesellschafter ja doch, geben sich einen Ruck und unterstützen die Schule und die Stiftung auch dann, wenn sie ihnen nicht mehr gehört? Oder es tuen sich neue Möglichkeiten auf?
    Sollte das je nicht gelingen, müsste für einen solchen Fall die Insolvenz fortgeführt werden und „irgendjemand“ könnte dann im Rahmen eines Insolvenzverfahrens die Schule übernehmen – die Stiftung wäre dann schon wieder Geschichte.
    Es bleibt also weiter spannend.

    In Kürze mehr …
    Viele Grüße
    Michael Hecht

  • Krimi, Drama, Tragödie? – Stiftung!

    Die Geschehnisse zur Schul-Stiftung als Chronologie

    Seit dem 20.5.26 habe ich mir täglich die Ereignisse, Wendungen, Nachforderungen, Verzögerungen, Hoffnungen und Zweifel von der Idee bis zur Übertragung auf Stiftungsgründung notiert.

    Die Notizen lesen sich wie ein Krimi. Wenn sich die Wogen etwas geglättet haben und die Schule in ruhigerem Fahrwasser ist, kann ich das gerne hier als historisches Dokument der Kuwele-Geschichte veröffentlichen.

  • Heute, 14 Uhr: Die Stiftungslösung steht

    Die Schule gehört der Schule!

    Heute kam es endlich zum so wichtigen Notartermin: um 14 Uhr gehen per Unterschrift aller Gesellschafter die Stimmanteile der jetzigen Mitglieder auf den Treuhänder, Herrn Seidel, über.

    Die Gesellschaft wird in eine Stiftung überführt, die zukünftig von Kindern, Eltern und Mitarbeitenden bestimmt und belebt wird. Die Schule gehört nun der Schule!

  • Moratorium – „Füße still halten“

    Die Gesellschafter der Kulturwerkschule haben vereinbart, bis Donnerstag zur Schulversammlung keine weiteren Stellungnahmen zu verbreiten. Außerdem habe ich zugesagt, bis dahin meine Videostatements abzuschalten.

  • Die Insolvenz ist nicht das Ende

    Ich möchte, dass sich diese, unsere Kulturwerkschule weiter entwickelt – eine besondere Schule, mit besonderem Konzept, keine Schule in gewohnten Bahnen. Diese besondere Schule, soll es weiter geben, für diese Idee bringe ich mich ein: Mit meinem Wissen, meinen Konzeptideen und auch weiterhin mit finanziellen Mitteln.

    Ein Angebot liegt vor

    Für die aktuelle Situation habe ich der Geschäftsführung ein Angebot zur Weiterfinanzierung vorgelegt. Das Angebot ermöglicht es, die Schule so weiter zu führen wie bisher. Alle Zahlungen und Fördergelder und die vollen Baumaßnahmen sind darüber gesichert, die Schule kann sich im Sinne des Konzepts weiter entwickeln. Diese Lösung kann sofort umgesetzt werden.

  • 4 Dinge für diese schwierigen Zeiten


    2 Die LÖSUNG liegt auf dem Tisch

    Noch läuft nicht alles völlig rund. Aber Alle geben sich Mühe und strengen sich an und wir sind soooo kurz davor, dass wir in ruhigere Gewässer kommen, in denen die Kinder auf Entdeckungsfahrt sein können: mit einem stabilen Team, aktiven Eltern, tollen Lernräumen, … Das lassen wir uns jetzt nicht kaputt machen.

    3 ALLE SEITEN HÖREN
    Für mich gehört es zur Kultur der Kulturwerkschule, alle Seiten zu hören.

    4 Dann nämlich ist der KOPF AN
    Zum Mitdenken und Nachdenken und um sich eine Meinung zu bilden.

    Nachfragen und informiert bleiben: schreibt mir gerne eine Email