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Blog von Michael Hecht zu den aktuellen Entwicklungen in der Kulturwerkschule (intern, nur für die Schulgemeinschaft)

„Sonst macht das doch nur Wackelung in die Schule“.

Die nächsten Schritte

Ich finde, die zukünftigen Schul-Stiftungs-Mitbestimmerinnen und -mitbestimmer könnten ein wenig mehr darüber erfahren, was im Hintergrund gerade abläuft.

Also:

Eigentlich waren wir uns alle einig, dass es jetzt eine schnelle und gute Lösung braucht, damit Gewissheit und Zuversicht für Eltern, Kinder, Mitarbeiter*innen und externe Partner entstehen können und der Schulbau voran gebracht wird. Wie die Kinder sagen: „Sonst macht das doch nur Wackelung in die Schule“.

Nachdem am Freitag, 5.6.26, der Vertrag zur Gründung der Stiftung unterzeichnet war und es den Notartermin zur Stimmrechtsübertragung auf den Treuhänder gab, wurden von einem Gesellschafter nachträglich weitere Forderungen gestellt, die so nicht im Vertrag vereinbart waren. Über das Wochenende haben wir versucht, auch dieses Problem zu lösen.
Die Einigung müsste seit Montag nur noch per Email bestätigt werden – das steht von Seiten von drei Gesellschaftern aktuell noch aus.
(Die Nachbeurkundung des Notartermins für die Gesellschafter, die am Freitag nicht konnten, ist eine Formsache.)

Als nächsten Schritt könnte die Geschäftsführung den vorläufigen Insolvenzantrag zurückziehen. Sie kennt die Buchhaltungszahlen und sollte eigentlich keine Überraschungen finden. Dirk Luther ist jetzt im Urlaub.

Ende dieser/Anfang nächster Woche sollten wir erste Ergebnisse aus der externen Überprüfung der Finanzzahlen kennen. Noch immer hat die Geschäftsführung nicht alle benötigten Finanzunterlagen zu Verfügung gestellt (oder stellen können?). Dennoch wird sich eine Tendenz abzeichnen. Und die Tendenz ist nicht schwer zu erraten.
Nachdem entgegen der mündlichen Vereinbarung vom 20.5.2026 zur Stiftungsgründung nur noch 2 Gesellschafter dringend benötigtes neues Geld in die Schule / Stiftung geben wollen und umgekehrt 3 Gesellschafter Geld abziehen wollen, wird ein Ergebnis wohl sein, das aktuell noch nicht genug Geld da sein wird und weitere, neue Finanzierungsquellen aufgetan werden müssen.

Vielleicht bewegen sich die 3 bisherigen Gesellschafter ja doch, geben sich einen Ruck und unterstützen die Schule und die Stiftung auch dann, wenn sie ihnen nicht mehr gehört? Oder es tuen sich neue Möglichkeiten auf?
Sollte das je nicht gelingen, müsste für einen solchen Fall die Insolvenz fortgeführt werden und „irgendjemand“ könnte dann im Rahmen eines Insolvenzverfahrens die Schule übernehmen – die Stiftung wäre dann schon wieder Geschichte.
Es bleibt also weiter spannend.

In Kürze mehr …
Viele Grüße
Michael Hecht