Die aktuelle Geschäftsführung der Kulturwerkschule verbreitet weiterhin Falschnachrichten und Desinformation
Ich frage mich, was der richtige Umgang damit ist.
- Mein erster Impuls: Richtigstellen, Richtigstellung einfordern, klar und transparent kommunizieren. Aber sogar Klarheit und Transparenz scheint in der aktuellen Situation zu Frustration und Gegenwind führen: Menschen sind verständlicherweise müde, wollen nicht mehr zwischen Desinformation und Information unterscheiden müssen, wollen einfach glauben können, dass alles gut wird, wollen einfach einer (Geschäfts-)Führung vertrauen dürfen und wollen dabei nicht von anderslautenden Informationen irritiert werden.
- Einfach ignorieren? Die Wahrheit wird sich schon ihren Weg bahnen? Aushalten, dass meine Familie und ich vorsichtig ausgedrückt „merkwürdig“ dargestellt werden und das Vertrauen im Elternrat weiter abnimmt?
- Den juristischen Weg einschlagen? Von den Handlungen her möglich, aber langwierig und kostenintensiv. Und das gewonnene Verfahren ist am Ende für eine Lösung für die Schule auch nicht zielführend, weil viel zu spät und Schaden schon angerichtet.
Ich habe mich für den ersten Weg entschieden, kombiniert mit dem dritten Weg: Ich werde hier und an anderer Stelle weiterschreiben und sagen, was ich denke und wie die Dinge aus meiner Sicht laufen. Ich habe Verständnis dafür, dass das anstrengend sein kann, dass ich damit Menschen etwas zumute, dass Irritationen auch zu Vertrauensverlust führen kann und dass ich mich damit nicht bei allen beliebt mache. Aber das (Ver-)Schweigen, das Mund halten ist für mich keine Option. Und ich werde juristische Wege wählen, diesem Unwesen Einhalt zu gebieten.
Es ist so unglaublich anstrengend den falschen Informationen überhaupt hinterherzukommen und sie richtig zu stellen. Es kostet so viel Zeit und Kraft. Jedes Mal. Und für die Desinformierer ist es so viel einfacher.
Es gab so viele Momente, in denen ich dachte: Ich kann das nicht mehr, sollen Sie doch behaupten und verdrehen und lügen, ich lebe einfach mein Leben. Und zugleich möchte ich weiter in den Spiegel sehen können, möchte Ehrlichkeit und Transparenz und Kommunikation als wichtige Bestandteile für ein Zusammenleben nicht aufgeben, möchte nicht weggucken, möchte nicht zulassen, dass die Fehlinformation sich durchsetzt.
Habe gerade versucht eine Richtigstellung von Jan Güldemanns Informationen aus der Email an alle Eltern und Mitarbeitenden vom Freitag zu schreiben – bin gescheitert. Jeder einzelne Satz enthält Unwahrheiten, falsche Fakten, Falschdarstellungen. Ich gebe für heute auf.